Forschungsbereiche

Sozialwissenschaftliches Archiv

Die Tätigkeit des Sozialwissenschaftlichen Archivs Konstanz wird von zwei Aufgaben bestimmt: Einerseits ist das Archiv eine Sammelstelle von Nachlässen und Materialien und andererseits zugleich eine Forschungseinrichtung, die mit diesen Materialien thematisch verbundene Forschungsarbeiten organisiert und durchführt.


AG Hochschulforschung

Im Mittelpunkt der Arbeit der AG Hochschulforschung steht seit 1982 der Studierendensurvey, der im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durchgeführt wird. Schwerpunkte der empirischen Untersuchungen sind die Studiensituation sowie die studentischen Erfahrungen und Orientierungen. Darüber hinaus gibt es Projekte zum Arbeitsmarkt und Studium, zur Evaluation der Lehre und zur Entwicklung des Europäischen Hochschulraumes.


Exzellenzcluster "Kulturelle Grundlagen von Integration"

Der Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ behandelt ein brisantes Thema in grundlagentheoretischer Form. Mit seinen beiden Kernbegriffen ‚Kultur’ und ‚Integration’ verbindet er kultur- und sozialwissenschaftliche Fragestellungen in einem Fächerverbund, der von den Philologien über die Geschichte, Philosophie, Soziologie und Politologie bis zur Rechtswissenschaft reicht.


DFG-Projekt "Skopische Medien"

Ziel des Projekts "Skopische Medien" ist die vergleichende Untersuchung der Herstellung, Funktionsweise und Konsequenzen für eine Theorie globaler sozialer Formen von skopischen Medien in den Bereichen globale Finanzen, Militär, Medizin, Extremsport sowie Telepräsenz-basierte Interaktion; die Wahl der Bereiche richtet sich auf globale, nationalstaatlich-kollektive, interaktionale und körperliche Ebenen des Einsatzes skopischer Systeme.


DFG-Projekt "Warten. Zur Erforschung eines sozialen Alltagsphänomens"

“Rêver, c’est le bonheur, attendre, c’est la vie”, wusste schon Victor Hugo. Warten ist Folge der conditio humana und somit allgegenwärtiger Bestandteil unseres täglichen Lebens. Wir warten an Supermarktkassen und Bankschaltern, auf Bahnhöfen und Behörden; wir warten auf den Kellner und die Briefträgerin, auf den Urlaub und aufs Christkind. So sehr wir uns auch bemühen, Wartezeiten zu vermeiden, sind wir doch andauernd zum Warten gezwungen und müssen Mittel und Wege des Umgangs mit ihm finden.

Zum Projekt "Warten. Zur Erforschung eines sozialen Alltagsphänomens"