Erstbetreuung

Carolin Hirsch

Fach: 26

Telefon: 07531 88-5624

Raum: Y213

Email: carolin.hirsch@uni-konstanz.de

Carolin Hirsch ist Doktorandin in der Arbeitsgruppe Ethnologie und Politische Anthropologie. Sie studierte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg die Fächer Soziologie und Germanistik (B.A.). Ihr Masterstudium absolvierte sie an der Universität Konstanz im Fach Soziologie (M.A.). Im Rahmen ihrer Masterarbeit setzte sie sich mit dem Phänomen des Containerns auseinander und untersuchte unter dem Titel "Akteure an der Tonne - Dumpster Diving als politischer Aktivismus" unter welchen Voraussetzungen die containernden Personen zu politischen Aktivisten werden.

Ihr Promotionsprojekt "Activist becomings in contemporary Myanmar" beschäftigt sich mit dem neu aufkommenden Aktivismus im südostasiatischen Myanmar, durch den sich die dort lebenden Akteure in das öffentliche politische Leben einbringen, sowie ihre gelebten sozialen Realitäten mitgestalten. Ihr Promotionsvorhaben hat zum Ziel, sowohl die einzelnen Prozesse zu verstehen, durch die der Aktivismus in den Alltag der Menschen integriert wird, als auch die kollektiven Bestrebungen zu erkennen, durch die die Aktivisten versuchen Einfluss auf die politische Gestaltung ihrer sozialen Realitäten zu nehmen.

Publikationen

Break The Silence: #AskForZarni – A new initiative against sexual harassment in Yangon. MyanmarMemo. 10/10/2018.

Religiöse Praxis neu aufgelegt. Food Not Bombs Myanmar. südostasien: Zeitschrift für Politik - Kultur - Dialog. 2/2017.

Vorträge

8. October 2018

Activist becoming in contemporary Myanmar - First finding from fieldwork. At: Danish Institute for International Studies (DIIS), Copenhagen, Denmark.

16.-18. Juni 2017

Activist becomings in contemporary Myanmar. At: Interdisciplinary Myanmar Conference 2017. University of Bonn, Germany.

Mitgliedschaften:

Myanmar-Institut e. V.

Klicken Sie hier für ein Zeitungsinterview mit Carolin Hirsch über ihr PhD Projekt "Activist becomings in contemporary Myanmar"


Benedict Mette-Starke

Fach:

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Raum: Y213

Email:

Benedict Mette-Starke ist Doktorand in der Arbeitsgruppe Ethnologie und Politische Anthropologie. Er studierte an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Ethnologie und Economics (B.A.). Seinen Master in Ethnologie absolvierte er ebenfalls in Heidelberg und am University College London. Im Rahmen seiner Masterarbeit setzte er sich mit dem Fairphone und seinem Gebrauch auseinander. Er untersuchte, wie sich in der Auseinandersetzung mit dem Handy eine vielfältige ‘Community’ darum bildete.


In seinem Dissertationsprojekt soll untersucht werden, welche Konsequenzen die sogenannte ‘Öffnung’ Myanmars seit dem Jahr 2008 im Hinblick auf das Entstehen von Digitalrechtsaktivismus (Digital Rights activism) hat. Insbesondere soll das Spannungsverhältnis zwischen dem Recht auf freie Meinungsäußerung und (Selbst-)Zensur untersucht werden, wobei das Konzept der Freiheit zwischen dem ausdifferenziert wird, was politisch möglich und dem, was gesellschaftlich geboten ist. Ein weiteres wichtiges Moment des Digitalrechtsaktivismus in Myanmar ist der gleiche Zugang zu digitalen Netzwerken. Hiermit verbunden ist die grundsätzliche Frage nach dem Aufbau von Infrastruktur. Ein dritter Schwerpunkt ist die Frage nach der Bedeutung von geistigem Eigentum (intellectual property rights) die in diesem Zusammenhang mitverhandelt wird.Auf Grundlage ethnographisch erhobener Daten knüpft diese Arbeit an aktuelle Debatten der Rechtsethnologie, der Anthropology of Infrastructure und der Literatur zu Aktivismus an.

Einen vollständigen Lebenslauf finden Sie hier.