Prof.Dr. Bernhard Giesen
Professur für Makrosoziologie
- Historisch-vergleichende Untersuchungen zur öffentlichen Meinung und zur kollektiven Identität auf nationaler Ebene
- Soziologische Analyse intellektueller Diskursrituale
- Analyse von nationalen Erinnerungsritualen
Kooperationen
Yale University
Seit der Gastprofessur in Yale 2001 besteht eine enge, auch offiziell bestätigte Kooperation zwischen Yale und Konstanz. Die gemeinsamen Forschungsinteressen bewegen sich innerhalb eines kultursoziologischen Verständnisses und konzentrieren sich auf die Entwicklung neuer Ergebnisse infolge von Überlegungen zum "Perfomative Turn".
Grundlegend ist das "Standing Seminar of Cultural Sociology", das jedes Jahr abwechselnd im Sommer in Konstanz oder im Winter an der Yale University stattfindet und an dem Doktoranden und Studenten beider Universitäten teilnehmen.
Aktuelle Publikationen
Jeffrey C. Alexander, Dominik Bartmanski und Bernhard Giesen (Hrsg.): "Iconic Power - Materiality and Meaning in Social Life", 2012 bei Palgrave Macmillan erschienen.
The book is a collection of original articles that explore social aspects of the phenomen of icon. Having experienced the benefits and realized the limitations of the so called "linguistic turn", sociology has recently acknowledged a need to further expand its horizons."Visual sociology" is emerging as a seperate field and prominent scholars announce the coming of the "pictorial turn". The methods and themes taken up in these studies respond to the shift in social scientific interest. Each contribution to this book carefully tests the analytic purchase and empirical implications of iconicity. If we can succeed in understanding the iconic, we should be able to know our culture much better.
Bernhard Giesen: "Zwischenlagen. Das Außerordentliche als Grund der sozialen Wirklichkeit", 2010 bei Velbrück erschienen.
Bernhard Giesen konzipiert eine kulturwissenschaftliche Soziologie, die das Außerordentliche in den Mittelpunkt stellt: Ambivalenzen, Paradoxien, Störungen, Zwischenlagen und Ausnahmen sind – so die These – keine Gefährdungen der sozialen Ordnung, sondern unverzichtbare Bestandteile dieser Ordnung. Ohne diese essentielle Uneindeutigkeit würde der Prozess der kulturellen Deutung der Welt versanden. Das, was von der konventionellen Sozialwissenschaft zumeist als kritisches Risiko der Ordnung behandelt wurde, erweist sich – wenn diese Annahme zutrifft – als ihre konstitutive Kraft.Die These von der Unvermeidlichkeit von Ambivalenzen und Indifferenzen im Prozess der Konstruktion kulturellen Sinns wird im zweiten Teil des Buches an so unterschiedlichen Phänomenen wie Müll und Lachen, Bindestrich-Identitäten und Skandalen, Verführung und der Melancholie der Intellektuellen erläutert.
Aktuelles und Mitteilungen
-
SPRECHSTUNDE:
mittwochs ab 10.30 Uhr nach Absprache.
Nächste Sprechstunde: 16. Mai 2012.
Bitte melden Sie sich im Sekretariat an.
TERMINE (bitte auf Plakat klicken)
FORSCHUNGSKOLLOQUIUM
im Sommersemester 2012:
mittwochs, 11.45 bis 13.15 Uhr / Raum F-423
- 09.05.12 - Marcel Schwarz
- 16.05.12 - Francis Le Maitre
- 23.05.12 - Alois Hahn
- 30.05.12 - Eva-Maria Engelen
- 06.06.12 - Renate Lachmann
- 13.06.12 - Günter Oesterle
- 20.06.12 - Thomas Kron
- 27.06.12 - K. Ludwig Pfeiffer
- 02.07.12 - Joseph Vogl (Montag)
Konstanzer Meisterklasse
Informationen zur Konstanzer Meisterklasse finden Sie hier...





